to those who fight

this is
to those who
fight as if their life depends
cause it does

this is
to those who
go through unbearable pain
without loosing everything
yet they do

and this is
to me too, for being braver
then I ever remembered
and only know when
you tell me

so this is
to those you fight
your strength shakes my bones
your weakness trembles in my heart

this is to you. and me too.

 

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ICH VERMISSE MEINE HÄNDE

ich vermisse meine hände
auf mir, auf meiner tastatur, auf schwarzen
und weißen tasten
meine sinnlichkeit stiehlt sich im alltag davon
wie ein kind, das zum aller-allerersten mal ganz
frei und sogar ohne stützräder fährt
immer schneller und immer waghalsiger
verliert sich meine sinnlichkeit und auch
meine hände werden älter
und werden alt.

©nataliebella, 28012018

Hunderte – Tausende – so viele
Wörter stehen hinter ihrer Zunge
manchmal warten sie aufs gesagt
werden, manchmal fallen sie auch
einfach aus ihrem Mund direkt in dein
wehrloses Gesicht

Wohin mit all diesen Sätzen
ich will Geschichten erzählen, aber nicht
mir oder dir, sondern einfach nur fürs erzählen.

 

©natalie bella

02.10.2016

„merkst du nicht, was hier passiert?“

Das mit dir und mir, das ist dabei, sich zu etwas auszuwachsen. Zu etwas großem. Manchmal macht’s mir Angst. Tut ja mehr weh, etwas großes zu verlieren als etwas kleines. Ich stell mir also vor, das mit dir und mir bleibt klein. Unbedeutend würde, wollte und könnte ich nicht sagen. Aber klein; kleiner jedenfalls als das, was da jetzt vor sich geht.

„merkst du nicht, was passiert – mit mir und dir?“

Ich glaube nämlich, dass alle anderen es ganz genau wissen.

Ich glaube, man hört es in unserem Lächeln.

 

©NatalieBella

die ersten worte
sie sollen bedeutsam sein
ich will sie halten, wie ein kind
sie in den erstarkenden armen wiegen

meine ersten worte
leg ich in die ewigkeit
und eine ewigkeit liegt in ihnen

kleide sie in
sanftmut verschiedenster farben
wispre und trample nicht, sei
nie zu laut, doch niemals zu leise

hülle sie in dein klingstendes schweigen
denn diese worte lege ich in die ewigkeit
und eine ewigkeit liegt in ihnen

auf und unter meiner haut

wortlos erzählen wir
einander unsere geschichten
meine male ich rhythmisch auf
und unter meine haut

neben dem herzen
märchen in deiner schönsten schrift
über sonnige tage im dunkel und
so manche stunde im regen

meine augen zeichnen mich
merk mir mein reinstes, bestes gefühl
denn wiedersehenslächeln schmeckt immer
seltener salzig jetzt

sanfte muster umranken
meinen körper, meine wahrheit
so werde ich mandala, so fang ich mich
in neuen farben ein

©nataliebella