momente III

auf dem weg zum parkplatz nimmst du endlich meine hand.
die kälte, die vor stunden unter meine haut gekrochen war und sich dort eingenistet hatte, wird von  wärme verdrängt, die pulsierend durch meinen körper rollt.

– mach die augen zu

ich blicke dich an und lache, dann schließe ich meine augen. Meine hände um deinen oberarm geschlossen, führst du mich. und ich lasse meine augen geschlossen, bleibe blind.

wieso fällt mir das so leicht?

als wir stehen bleiben, empfinde ich ein seltsame mischung aus bedauern und erlösung, diesen intimen moment zu bald zu verlieren.
ich stehe noch mit geschlossenen augen vor dir, als du deine arme um mich legst.
mich küsst.

muss ich meine augen jemals wieder öffnen?

©nataliebella

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